Institut für Philosophie

Philosophisches Colloquium

Montags, 18-20 Uhr, Raum A14-1-103 (Hörsaal 3)

Das Philosophische Kolloquium richtet sich an Studierende in allen Studienabschnitten. Es besteht aus voneinander unabhängigen Einzelveranstaltungen und findet in einem ca. 14-tägigen Rhythmus statt. Dass jede Einzelsitzung in sich abgeschlossen ist, ermöglicht ein 'Hineinschnuppern', das keine bindende Kraft für das ganze Semester entfaltet. Der (bislang) quantitativ größere Teil der Einzelveranstaltungen besteht aus - thematisch breit gestreuten - Gastvorträgen von Philosophen aus dem In- und Ausland und eröffnet die Möglichkeit, über den Oldenburger Tellerrand hinauszublicken und sich einen umfassenderen Eindruck vom gegenwärtigen Philosophieren zu verschaffen. Daneben bietet das Kolloquium allen Oldenburger Philosophen - fortgeschrittenen Studierenden wie Lehrenden - Gelegenheit, eigene Ideen und Entwürfe vorzustellen und zu diskutieren. Es nimmt dann die Form eines Workshops an, in welchem ausdrücklich auch noch nicht gänzlich ausgereifte Gedanken willkommen sind und die Arbeit an den angesprochenen philosophischen Problemen (sowie an Darstellungsproblemen u. ä.) in gemeinsamer Anstrengung voranzutreiben versucht wird. Wer einen eigenen Beitrag erwägt, wende sich bitte in der Planungsphase, also ein Semester zuvor, an einen der Lehrenden des Instituts.

Vorträge im sommersemester 2013

8. 4. 2013

Frank Kuhne (Hannover)

Moral im "Kapital"? Hat Marx' Kritik der politischen Ökonomie normative Grundlagen?

22. 4. 2013

Hartmut Rosa (Jena)

Beschleunigung, Entfremdung, punktuelles Selbst

6. 5. 2013

Dominik Perler (Berlin)

Welchen Zugang habe ich zu mir? Mittelalterliche Debatten über Selbstbezug

27. 5. 2013

Steffen Stolzenberger (Oldenburg)

Kompetenz und Halbbildung

10. 6. 2013

Fabian Ott (Oldenburg)

Transzendentale Reflexion des wissenschaftshistorischen Paradigmenbegriffs bei Thomas S. Kuhn

24. 6. 2013

Martin Ksellmann (Oldenburg)

Gewaltfreie Kommunikation - eine kritische Theorie expressiver Äußerungen in Anlehnung an Habermas